Mamas Zwillinge sind anders. 18 Jahre später sind sie nicht mehr zu erkennen…

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Spannende Neuigkeiten: Donna und Vince Aylmer aus Gloucester, England, waren begeistert, ihre bestehende fünfköpfige Familie in Erwartung eines weiteren Kindes auf sechs Familienmitglieder zu erweitern. Donna, eine 49-jährige Lagerarbeiterin, machte sich mit ihrem Mann Vince, einem 55-jährigen Gerüstbauer, auf den Weg zum Arzt für ihre erste Routine- und Ultraschalluntersuchung. Natürlich, die […]

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Donna und Vince Aylmer aus Gloucester, England, waren begeistert, ihre bestehende fünfköpfige Familie in Erwartung eines weiteren Kindes auf sechs Familienmitglieder zu erweitern. Donna, eine 49-jährige Lagerarbeiterin, machte sich mit ihrem Mann Vince, einem 55-jährigen Gerüstbauer, auf den Weg zum Arzt für ihre erste Routine- und Ultraschalluntersuchung.
Natürlich war dass Paar glücklich und ein bisschen nervös, erwartete jedoch nichts Außergewöhnliches, vor allem nicht, weil sie bereits ein wenig Übung in der Sache hatten. Jedoch wurden sie von den Nachrichten, die sie bald erhalten würden, total überrascht.

Die Aylmers wurden vom Arzt informiert, dass sie nicht nur ein, sondern zwei kleine Babys erwarteten, die sich ihrer wachsenden Familie anschließen würden. Donna war erleichtert, zu hören, dass sie gesund waren und sich normal entwickelten. Doch die Nachricht war aus anderen verständlichen Gründen ein wenig schockierend.
Mit bereits drei Kindern im Haus, namens George, Chynna und Jordan, klangen Zwillinge ein wenig anstrengend. Das hat das glückliche Paar jedoch nicht davon abgehalten, diese Nachricht als einen großen Segen zu feiern. Der Haken war, dass sie keine Ahnung hatten, welche Art von Segen sie erhalten würden.

Am 16. Januar 1997 brachte Donna schöne und gesunde Zwillinge zur Welt, doch als die Hebamme ihr die Babys reichte, war sie völlig sprachlos und auch etwas verwirrt. Ihre Reaktion war angesichts der Umstände ganz normal.
In einem von Donnas Armen lag ein Zwilling mit schneeweißen Teint, akzentuiert von tiefblauen Augen und rötlichem Haar, den sie Lucy nannte. In Donnas anderem Arm kuschelte sich der andere Zwilling, mit funkelnden braunen Augen, gepaart mit einem sehr dunklen Teint und braunen Haaren. Sie nannte sie Maria. Aber wie konnte das sein?

Wie es oft bei Zwillingen ist, zog Donna ihren Mädchen die gleichen Outfits an. So süß das auch sein mag, Fremde starten ungläubig, weil dieMädchen sich nicht wie Zwillinge glichen, sondern total verschieden aussahen.
Mit ihren blaugrünen Augen und dem roten gelockten Haar, könnte Lucy als irisch durchgehen. Maria dagegen hat Eigenschaften, die die meisten Menschen, die aus der Karibik stammen, besitzen: dunkle Haut und Augen sowie lockiges braunes Haar. Wenn dies sehr unterschiedlich klingt, dann warten Sie erst einmal ab wie sie heute aussehen.

Im zarten Alter von sieben Jahren sagten die Zwillinge ihrer Mutter, dass sie nicht mehr die gleichen Outfits anziehen möchten. Sie verstanden nicht,warum sie genau die gleiche Kleidung tragen mussten, wenn es so klar war, dass sie sich nicht ähnelten.
Die Mädchen erzählten ihrer Mutter, dass sie sich nicht einmal wie Zwillinge fühlten, weil sie anders aussahen und fühlten, also zogen sie es vor, sich auch anders zu kleiden. Von diesem Moment an entwickelten die Mädchen ihr eigenes Identitätsgefühl, aber das brachte auch seine eigenen Schwierigkeiten mit sich.

Die Zwillinge wurden in der Schule in derselben Klasse platziert, jedoch hatte niemand Schwierigkeiten, sie auseinanderzuhalten. Das bedeutete, dass die Mädchen nicht ihre Namen oder Schulaufgaben austauschen oder ihren Lehrern und Klassenkameraden Streiche spielen konnten, wie es Zwillinge oft tun.
Einerseits waren Lucy und Maria glücklich, als Einzelpersonen identifiziert zu werden, andererseits konnten sie nicht die üblichen Vorteile genießen, Zwillinge zu sein. Dabei kann man leicht den Unterschied zwischen eineiigen Zwillingen aufgrund ihrer sehr verschiedenen Charaktereigenschaften erkennen. Als Lucy und Maria älter wurden, erkannten sie, wie unterschiedlich sie wirklich sind – nicht nur in ihrem unverwechselbaren Aussehen.

Als die Mädchen 18 Jahre alt wurden, weckte ihre ungewöhnliche Geschichte das Interesse mehrerer Nachrichtenagenturen. Lucy erzählte der Inside Edition von ihren vollkommen entgegengesetzten Persönlichkeiten. „Maria war kontaktfreudig, während ich schüchtern war“, sagte Lucy. Maria stimmte zu und sagte, dass Lucy etwas mehr aus ihrer Schale hervor kam, als sie älter wurden.
Lucy zog es vor, sich von Fremden fern zu halten, während Maria immer selbstbewusst genug war, um zu Fremden zu gehen und eine Unterhaltung zu beginnen. Diese Unterschiede zwischen ihnen bedeuteten, dass die Zwillinge sich als junge Mädchen nicht besonders nah waren, aber das änderte sich, als sie älter wurden. Was machen die Zwillinge also heute? Lesen Sie weiter, um es herauszufinden.

Sowohl Lucy als auch Maria mochten bestimmte ihrer eigenen Eigenschaften nicht. Maria hasste ihre lockeren Haare und weinte oft darüber. Lucy hasste ihre blasse Haut, weil die Kinder sie damit neckten, dass sie wie ein Geist aussähe und die Adoptierte in der Familie sei.
Lucy versuchte, sich und anderen vernünftige Gründe für ihre blasse Haut zu liefern und beschloss, dass sie ihren englischen Rosé-Teint von ihrer Großmutter geerbt hatte. Sie begann außerdem ihre Haare zu glätten als sie älter wurde, denn sie waren von Natur aus gewellt, allerdings hatte sie nie richtige Locken wie Maria. Aber das ist nicht alles.

Die Aylmers hatten eine gemischtrassige Zwillinge gezeugt und wussten es nicht einmal. Offensichtlich erscheinen Hautton und -farbe nicht in einem Ultraschall, so dass sie nicht wissen konnten, dass dies passieren würde. Abgesehen von der Tatsache, dass die Chancen, gemischtrassige Zwillinge zu haben, etwa bei 1 zu 500 liegen.
Andererseits haben die anderen Kinder der Aylmers, George, Chynna und Jordan einen dunklen Teint, aber nicht so dunkel wie Maria und definitiv viel dunkler als Lucy. Lesen Sie weiter, um mehr über die ungewöhnlichen Zwillingsschwestern zu erfahren und zu entdecken, wie dieses Phänomen entstanden ist.

Gemischtrassige Zwillinge müssen von Eltern mit unterschiedlicher Ethinizität und Rasse abstammen. Vince ist kaukasischer Abstammung, während Donna halb jamaikanisch und halb weiß ist, also macht es Sinn, dass ihre drei älteren Kinder einen gemischten Hautton haben.
Überraschend war, dass Lucy und Maria völlig unterschiedliche Hautfarben hatten und sich nicht ähnlich sahen. Obwohl sie Zwillinge waren, schien es, als hätte Donna zwei sich völlig fremde Kinder geboren. Aber wie ist das überhaupt möglich?

Lucy und Maria werden nicht-eineiige Zwillinge genannt, weil sie sich im Mutterleib aus getrennten Eiern gebildet haben. Dies bedeutet, dass sie nicht genau dieselben Gene wie der andere erbten, und es war reiner Zufall, wer welche Hautfarbe bekommen würde.
Im Fall von Lucy und Maria war die Wahrscheinlichkeit, dass ein Zwilling hell und der andere dunkel sein würde, aufgrund der gemischten Abstammung von Mutter Donna höher als in anderen Fällen. Sie trug das Gen sowohl für die weiße als auch für die schwarze Haut, so dass die Wahrscheinlichkeit größer war, dass sie ein weißes Gen an mindestens einen Zwilling weitergeben konnte. Neben der Hautfarbe, wie unterschiedlich waren Lucy und Maria wirklich?

Die Zwillinge Kalani und Jarani Dean sind auch zweirassige Zwillinge. Ihre Mutter ist weiß und ihr Vater ist schwarz, und als Ergebnis kam Kalani hellhäutig auf die Welt, während Jarani braune Haut geerbt hatte. Ihre Mutter, Whitney Meyer, betrachtet ihre Töchter als Symbol gegen Rassismus.
Meyer glaubt, dass dieses genetische Phänomen ein soziales Bewusstsein darüber schaffen kann, wie trivial die Hautfarbe wirklich ist. Sie sagte gegenüber Today Magazin: „Sie sind das gleiche Mädchen, nur verschiedene Farben.“ Genau wie Marias und Lucys Mutter war Meyer auch überrascht, als sie geboren wurden, weil die Chancen, zweirassige Zwillinge zu gebären, so selten sind.

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